Mit der Wiedervereinigung mussten auch die Integration, die
Begleitung und die Förderung von behinderten Menschen auf ein neues
Fundament gestellt werden.
Am 21.06.1991 ergriffen Menschen mit Behinderung, ihre Eltern, Freunde und
Förderer in Wernigerode die Initiative und hoben im Rathaussaal den
Lebenshilfe e.V. der Stadt aus der Taufe. Dieser Verein wurde 1996 in die
Lebenshilfe gGmbH umgewandelt.
Zum 1. Januar 1992 übernahm der Verein die Trägerschaft über die Werkstatt
für geistig Behinderte. Deren Räumlichkeiten erwiesen sich schnell als zu
eng. Zwischen 1994 und 1996 entstand darum unsere neue, moderne Werkstatt
mit heute 180 Arbeitsplätzen.
Doch die Bemühungen der Lebenshilfe, Menschen mit Behinderung ein normales
und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, reichen über die Eingliederung
ins Arbeitsleben hinaus. In verschiedenen Wohnformen geben wir behinderten
Menschen ein Zuhause. Angehörige von behinderten Menschen unterstützt der
Familienentlastenden Dienst der Lebenshilfe bei der Bewältigung des oft
nicht leichten Alltags. Wir helfen in unserer Frühförderung Kindern mit
Entwicklungsverzögerungen, frühzeitig ihre Defizite aufzuholen. In unseren
Kindergärten erleben behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam
gezielte pädagogische Förderung. Und für die Zukunft haben wir uns noch
einiges vorgenommen.
Es ist dem Engagement vieler Menschen, behinderter und nicht behinderter, zu
verdanken, dass die Lebenshilfe in Wernigerode auf Jahre erfolgreicher
Arbeit und stetigen Wachstums zurückblicken kann.
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- Der Erfolg der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH beruht auf dem Engagement vieler Menschen, behinderter und nicht behinderter
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